Historie zur Karl Streit GmbH & Co. KG

In unserer Geschichtschronik sind alle wichtigen Ereignisse seit der Gründung 1865 aufgeführt.

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1865 -
Grundsteinlegung

Grundsteinlegung durch Richard Streit (1828-1893). Firmenübernahme durch Karl Streit (1858-1931). Dem Sägewerk wird eine Futtermittel-, Brennstoff- und Dach- ziegelhandlung angeschlossen. Einschnitt sämtlicher einheimischer Nadel und Laub- bäume. Die Rundholzbeifuhr erfolgt mit einem Pferdefuhrwerk. Zur Energiever- sorgung wird neben Wasserkraft zusätz- lich eine Dampfmaschine eingesetzt.

1930 -
Firmenübernahme durch Richard Streit

In der 3. Generation setzt durch Richard Streit (1898-1959) eine stetige und starke Expansion des Betriebes ein. Dem An- schluss einer Holzgroßhandlung und eines Hobelwerkes mitte der 50er Jahre folgt der Einbau des ersten Breitenverstellgatters (LINCK Z56). Die Firma LINCK, Oberkirch, begleitet seit der Grundsteinlegung 1865 das Sägewerk als Maschinenausstatter. Sie ist heute noch ein zuverlässiger Partner von hochwertigster und modernster Säge- werkstechnologie.

1959 -
Firmenübernahme durch Frau Ingrid Henne - Streit

Es erfolgt die Firmenübernahme durch die Tochter Ingrid Henne-Streit. Zeitgleich vollzieht sich der Einbau von zwei neuen Gattern mit der Mechanisierung der Rund- holzzuführung und der Schnittholzabnahme an den beiden Gattern. 

1969/70 -
Erste Überlegungen zur Umsiedlung

Die starke Ausdehnung der Stadt Hausach im Bereich des Sägewerks führen zu ersten Verhandlungen mit der Stadtverwaltung über die Aussiedlung des Betriebs.
Führungsmannschaft 1969: von Links: Herr J. Eisenmann, Herr Hans Henn, Frau Ingrid Henne-Streit, Herr Hans Seibel, Herr Augustin Wölfle, Herr Heinrich Ecker

1970 -
Kabeltrommelpro- duktion

1970 wurde die Kabeltrommelproduktion mit aufgenommen. 1974 erfolgt die komplette Mechanisierung des Rundholzplatzes.Die Rundholzversorgung erfolgt nun über einen Portalkran. 

1983 -
Neubau: Ferdinand-Reiß-Str. 6

Es ist so weit. Baubeginn des neuen Sägewerkes im Gewerbegebiet Hausach - Hechtsberg.
Es entsteht ein moderner Spaner-Kreissägenbetrieb. Die Bereiche Trommel- bau und Hobelwerk werden Ende 1983 ebenfalls in die Ferdinand-Reiss-Straße 6 ausgesiedelt.

1987 -
Abriss des alten Werks

Dieses Bild ist nun Geschichte. Das alte Werk (Bild) wird demontiert und auf dem freien Gelände wird ein Wohn- und Einkaufskomplex errichtet.

1992 -
Herr Henne wird Geschäftsführer

Herr Klaus Henne - Geschäftsführer

Herr Klaus Henne übernimmt das Sägewerk Streit als Geschäftsführer. Er leitet das Familienunternehmen nun in der fünften Generation.

1994 -
Brand in der Sägehalle

Ein schwarzes Jahr. Durch einen Blitz wird die Sägehalle in Brand gesetzt und brennt vollständig ab. Es entsteht ein Schaden in zweistelliger Millionenhöhe.

1995 -
Orkanböe

Eine Orkanböe reißt im Februar den 70 Tonnen schweren Portalkran aus seiner Verankerung und schleudert ihn auf die gerade neu erbaute Sägehalle. Es entsteht wiederum ein Millionenschaden.

2002 -
Erweiterung - S.u.S. und Säumer

In diesem Jahr wurde kräftig investiert. Neben einer zweiten Besäumungsanlage, mit der wahlweise Wert- oder Ausbeute- optimiert besäumt werden kann, fand eine Hallenerweiterung statt, mit einer zweiten Sortier- und Stapelanlage. Diese dient hauptsächlich der Brettersortierung und rationolisiert die bisherige Nachtschicht für eben diese Sortierung.

2002 -
Erweiterung - Gatterlinie

Anbindung einer zweiten Sägelinie (Bypass). Durch diese Anbindung erweitert sich das Stärkeklassenspektrum auf einen max. Stock von 65cm. Das (Stark-)Holz wird über das Gatter vormodeliert und anschlie- ßend der Hauptsägelinie zugeführt. Das Gatter bearbeitet die stärkeren Stämme, die bei uns als "mitgehende" Mengen ange- fahren werden. 

2007 -
Erweiterung - Kurzholzplatz

Durch die Erweiterung am Rundholzplatz können wir seit 2007 nicht nur Langholz effizient ablängen sondern ebenfals Standardlängen. Die Hybridlösung hat den Vorteil, in der gleichen Schicht, mit dem selben Personal, Lang- und Kurzholz zu verarbeiten. Beide Linien haben einen eigenen Entrinder sowie eine separate Vermessung.

2009-
Erweiterung - Trockenkammern

Es ist endlich so weit. Nach vielen Hürden ist das Ziel erreicht. Durch unser Trocken- zentrum können wir nun noch besser auf die Wünsche unserer Kundschaft eingehen. Ständige Weiterentwicklung in der Wertsc- höpfungskette und eine hohe Flexibilität in der Produktion sichern den langfristigen Erfolg.

2010 -
Erweiterung - Trockenhalle

Um das getrocknete oder wärmebehandelte Schnittholz bis zur Verladung optimal lagern zu können, wurde die neue Halle auf der anderen Seite der Ferdinand-Reiß-Straße errichtet. Hier werden seit Fertigstellung der Trockenkammern und der Halle weitere Lkw´s verladen.

2011 -
Heizzentrale

Nach einjähriger Laufzeit der Trockenkammern werden diese nun mit der Wärme aus eigener Rindenverbrennung gespeist.

2011 -
Lkw-Haltebucht

Zuletzt wurde dann noch, um den Verkehr in der Ferdinand-Reiß-Straße zu entlasten eine Spur für die wartenden Lkws angelegt.

2012 -
Sprinkleranlage

Im Oktober 2012 wurde mit dem Bau der Sprinkleranlage begonnen. Wir hoffen diese nie im Einsatz sehen zu müssen...